Die deutsche Regierung, vertreten durch die Arbeitsministerin Bärbel Bas, kündigt eine umfassende Reform des Sozialhilfesystems 'Bürgergeld' an. Die neue Gesetzgebung wird sicherstellen, dass die Hilfen nur an diejenigen gewährt werden, die wirklich in Not sind, und die Schonfrist für Ersparnisse wird abgeschafft. So müssen die Begünstigten ihre persönlichen Ersparnisse aufbrauchen, bevor sie staatliche Hilfen beantragen. Obwohl nicht alle Ersparnisse beschlagnahmt werden, variieren die erlaubten Beträge je nach Alter: Junge Menschen unter 20 Jahren dürfen 5.000 Euro behalten, zwischen 20 und 40 Jahren 10.000 Euro und Personen über 50 Jahren 15.000 Euro. Außerdem werden neue Regeln für Mieten eingeführt, die die Kostenübernahme durch den Staat auf eineinhalbmal die als angemessen betrachtete Miete begrenzen. Wenn die Miete die gesetzlichen Grenzen überschreitet, müssen die Begünstigten eine Senkung beantragen, und im Falle einer Ablehnung kann der Staat die überzahlten Beträge zurückfordern. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, eine effizientere Nutzung der öffentlichen Mittel zu gewährleisten und Armut unter Rentnern zu verhindern.
20 Oktober 12:21
Diaspora
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