Victor Ponta erklärt, dass er die Information über die Anwesenheit Wladimir Putins bei der Eröffnungszeremonie der Weltspiele der Nomaden bewusst genutzt habe, um die Aufmerksamkeit der Presse auf die rumänischen Sportler zu lenken, die an dem Wettbewerb in Kirgisistan teilnahmen.
Der ehemalige Premierminister erklärt, dass 70 rumänische Sportler, größtenteils sehr junge, zur sechsten Auflage der Veranstaltung gereist seien, die in Bischkek zusammen mit Vertretern aus 104 Ländern stattfand. Laut Ponta brachte der Wettbewerb etwa 3.000 Sportler und 43 Disziplinen zusammen.
In einem Facebook-Post erklärt Ponta, dass in Rumänien keine Informationen über die Teilnahme der rumänischen Delegation verbreitet worden seien und dass die Sportler keine finanzielle Unterstützung von staatlichen Institutionen erhalten hätten. Er behauptet, er habe die Information über Putin „aus Quellen“ weitergegeben, damit die Presseberichte auch den Kontext der Nomadenspiele erläuterten.
Ponta stellt klar, dass er sich nicht mit Wladimir Putin getroffen habe, sondern gemeinsam mit den rumänischen Sportlern in der Arena gewesen sei. Seine Äußerungen erfolgten nach von Digi24 und HotNews veröffentlichten Artikeln über seine Teilnahme an der Veranstaltung, bei der sich auf der Tribüne angeblich auch der russische Staatschef befunden habe. Der ehemalige Premierminister kritisiert die auf Putin konzentrierten Reaktionen und fordert die Behörden auf, den rumänischen Sport zu unterstützen.
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