Eine Studie, die von Teams des Wellcome Sanger Institute, der University of Guelph und der University of Bern durchgeführt wurde, hat fast 500 Tumoren von Hauskatzen aus fünf Ländern analysiert und genetische Ähnlichkeiten mit menschlichem Krebs aufgezeigt. Die Forscher identifizierten Mutationen des FBXW7-Gens, die mit aggressiven Formen von Brustkrebs assoziiert sind, und die in mehr als der Hälfte der bei Katzen untersuchten Brusttumoren vorhanden sind. Bei Menschen sind diese Mutationen mit schweren Formen von Brustkrebs und geringeren Überlebenschancen verbunden.
Die Studie zeigte auch Ähnlichkeiten bei Krebs, der das Blut, die Knochen, die Lungen und andere Organe betrifft. Geoffrey Wood, Professor an der University of Guelph, betonte, dass Krebs bei Katzen bis jetzt wenig verstanden wurde. Außerdem beobachteten die Forscher, dass bestimmte Chemotherapeutika vielversprechende Ergebnisse bei Katzen-Tumoren mit Mutationen des FBXW7-Gens zeigten. Diese Forschung unterstützt die Zusammenarbeit zwischen der Veterinärmedizin und der Humanmedizin und hat das Potenzial, zur Entwicklung maßgeschneiderter Behandlungen für Katzen und zur Verbesserung der onkologischen Therapien für Menschen beizutragen.
Quellen
Neueste Nachrichten
22:59
22:50
22:46
22:32
22:21
Mehr Nachrichten ansehen