Eine Studie des Zentrums für gesunde Gehirnalterung (CHeBA) an der Universität New South Wales hat gezeigt, dass Personen, die sich nicht an ihre Träume erinnern, einen kognitiven Rückgang haben, der doppelt so schnell ist im Vergleich zu denen, die sich an ihre Träume erinnern. Darren Lipnicki, Forscher bei CHeBA, erklärte, dass die Erinnerung an Träume ein frühes Indiz für Alzheimer sein könnte, noch bevor das Gedächtnis beeinträchtigt ist.
Die Studie fand heraus, dass die Unfähigkeit, sich an Träume zu erinnern, mit dem Gen APOE4, einem wichtigen genetischen Risikofaktor für Alzheimer, und mit höheren Werten des Blutbiomarkers p-tau217 assoziiert ist. Lipnicki erklärte, dass frühe neurodegenerative Veränderungen die Traumproduktion verringern oder sie weniger lebhaft machen könnten. Teilnehmer, die sich nicht an ihre Träume erinnerten, waren eher geneigt, in den nächsten zehn Jahren Demenz zu entwickeln. Diese Erkenntnis deutet darauf hin, dass die einfache Bewertung der Traumerinnerung eine zugängliche Methode zur frühzeitigen Identifizierung des Alzheimer-Risikos bieten könnte, viel früher als die aktuellen Methoden.
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