Der rumänische Geheimdienst (SRI) hat am Freitag eine Mitteilung veröffentlicht, in der Details zu dem 190 Millionen Euro schweren Vertrag mit Digi Rumänien zur Entwicklung einer Plattform für Cybersicherheit klargestellt werden. Premierminister Ilie Bolojan erklärte zuvor, dass die Regierung nicht in diesen Vertrag involviert war und mehr Transparenz gefordert hat.
SRI hat anerkannt, dass es den Beschaffungsprozess geleitet und den Vertrag durch direkte Verhandlung vergeben hat, ohne eine Teilnahmeankündigung zu veröffentlichen. In einer früheren Mitteilung deutete SRI an, dass die Verantwortung bei der Regierung liege, was Verwirrung stiftete.
SRI hat detailliert dargelegt, dass es die Beschaffungsbedarfe identifiziert, den Markt konsultiert und die erforderliche Dokumentation erstellt hat, wobei es die geltenden Gesetze eingehalten hat. Das Projekt, Teil des europäischen SAFE-Programms, zielt darauf ab, die nationale Cybersicherheit zu stärken und wird über einen Zeitraum von vier Jahren umgesetzt, wobei der Fokus auf der Nutzung von Unternehmen aus der EU liegt.
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