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Eine Untersuchung von Snoop.ro hat ein umstrittenes Geschäft ans Licht gebracht, bei dem in den letzten drei Jahren über 64.000 Hunde in Rumänien euthanasiert wurden, während vier Tierheime aus Vrancea, Giurgiu, Prahova und Suceava etwa 9 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln für diese Dienstleistungen erhalten haben. Der Fall des Tierheims in Suraia, wo die Hunde ohne Anästhesie euthanasiert wurden, hat Empörung ausgelöst, aber die Untersuchung zeigt, dass dies nur ein Beispiel aus einem System ist, das die Euthanasie anstelle von Adoption oder Sterilisation begünstigt. Die Verträge zur Verwaltung von herrenlosen Hunden werden von den lokalen Behörden vergeben, was Fragen zur Transparenz und Effizienz der Mittelverwendung aufwirft. Außerdem wurden schwerwiegende Missstände entdeckt, wie die Misshandlung von Tieren und das Fehlen angemessener medizinischer Behandlungen. Im Fall des Tierheims Aspa Ivets in Giurgiu wurden fast 16.000 Hunde euthanasiert, und die Behörden haben zehn Strafverfahren wegen Missbrauchs eingeleitet. Die Untersuchung hat ergeben, dass das Gesetz die Euthanasie nach 14 Tagen im Tierheim erlaubt, ohne langfristige Lösungen wie Adoptionen oder Sterilisationen zu fördern. Diese Situation hat zu einem wirtschaftlichen Modell geführt, das auf Volumen basiert, bei dem private Betreiber finanziell dazu angeregt werden, Tiere zu töten, anstatt ihnen eine Chance auf Leben zu geben.
Der Tierarzt Daniel Lazăr, Eigentümer von Vetmedan, hatte Verbindungen zur PSD: 2013 war er Vizepräsident der TSD Suraia, wurde von Cătălin Graur (PSD), dem aktuellen Senator und ehemaligen Direktor des DSP Vrancea, getraut, und 2020 trat er als ehemaliger Gemeinderat in Suraia auf. Die PSD Vrancea hat nicht angegeben, ob er noch Mitglied ist oder eine Rolle in der Partei hat.
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