Der Verein Toto&Pufi fordert die rumänische Polizei, die Bürgermeisterämter, die Regierung und die ANSVSA auf, drei Maßnahmen zur Verhinderung von Tierquälerei und zur Verringerung häuslicher Gewalt zu ergreifen. Anlass ist ein Fall, bei dem zwei Kinder mutmaßlich sieben Welpen erstochen haben sollen, während sie sich dabei filmten und lachten.
Die Organisation fordert, in jeder Stadt und Gemeinde Rumäniens Informationstafeln über die Bestrafung der Tötung von Tieren aufzustellen, gemäß Gesetz 205/2004. Die zweite Forderung betrifft die Einrichtung eines öffentlichen Registers gefährlicher Personen durch die Zusammenführung und Verknüpfung der Daten, die sich bereits im Besitz der Behörden befinden.
Als dritte Maßnahme wird vorgeschlagen, die Bürger dazu zu ermutigen, Fälle von Tierquälerei zu melden, und das Strafgesetzbuch so zu ändern, dass sich die Pflicht, in Gewaltsituationen sicher einzugreifen, auf alle Lebewesen bezieht.
Der Verein erklärt, dass Gewalt gegen Tiere häuslicher Gewalt vorausgehen oder sie begleiten kann, und wirft den Behörden Untätigkeit sowie mangelnde Information und Prävention vor. Die Vorsitzende der Organisation, Alina Florescu, erklärt, dass die Maßnahmen dringend seien und seit mehreren Jahren gefordert würden. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung der Öffentlichkeit, der Meldung von Fällen und der Koordination zwischen den Institutionen.
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