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Die Gewerkschaft SANITAS hat am Dienstag kategorisch abgelehnt, das Projekt des neuen Vergütungsgesetzes zu unterstützen, da sie es als ungerecht, unvollständig und tief nachteilig für die Beschäftigten im öffentlichen Gesundheits- und Sozialwesen betrachten.
Nach einer Dringlichkeitssitzung hat SANITAS festgestellt, dass die aktuelle Form des Gesetzes die mit der Regierung besprochenen Verpflichtungen nicht einhält. Sie behaupten, dass die Einkommen für mehr als die Hälfte der Beschäftigten gedeckelt oder sinken werden, und dass die Kürzung der Zulagen die realen Einkommen erheblich beeinträchtigen wird. Außerdem behaupten die Gewerkschafter, dass das Gesetz die Berufsgruppen nicht ausgewogen behandelt und bestimmte Beschäftigtengruppen auslässt. SANITAS warnt die Regierung, dass sie keine Stabilität und Leistung von den Beschäftigten erwarten kann, wenn deren Einkommen gesenkt werden. Als Zeichen des Protests werden die Gewerkschafter Protestaktionen organisieren, einschließlich Demonstrationen vor dem Ministerium für Arbeit und dem Parlament. Der Präsident von SANITAS, Iulian Pope, erklärte, dass das aktuelle Projekt inakzeptabel sei und fordert dessen Rücknahme und die Wiederaufnahme der Verhandlungen.
Das neue Vergütungsgesetz, das vom kommissarischen Arbeitsminister Dragoș Pîslaru vorgestellt wurde, sieht ein einheitliches Vergütungssystem für Beamte vor, jedoch ohne Ausnahmen für bestimmte Berufsgruppen.
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