Rumänien verurteilte im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die systematischen Angriffe Russlands auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer sowie die Verletzungen des nationalen Luftraums. Der Schritt erfolgte am Mittwoch beim Forum für Sicherheitskooperation und am Donnerstag im Ständigen Rat der OSZE.
Das Außenministerium informierte die Teilnehmerstaaten und die Kooperationspartner über den Brand, der am 14. September 2026 auf dem Gelände der Industrieplattform Carfil in Brașov ausgebrochen war. Rumänien stufte den Vorfall als einen von der Russischen Föderation koordinierten Sabotageakt ein und erklärte, dass er Teil einer zunehmend umfangreichen und komplexen Reihe von Aktionen im Zusammenhang mit dem hybriden Krieg sei.
In ihren Stellungnahmen vertrat die rumänische Seite die Auffassung, dass die Angriffe auf Handelsschiffe, bei denen es Opfer gab, gegen das Völkerrecht verstoßen und die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer gefährden.
Mehr als 40 OSZE-Teilnehmerstaaten bekundeten ihre Solidarität mit Rumänien. Die Organisation vereint 57 Staaten und hat als wichtigste Entscheidungsstrukturen den Ständigen Rat und das Forum für Sicherheitskooperation. Rumänien bekräftigte seine Unterstützung für die Ukraine und plädierte für eine Waffenruhe sowie für einen ausgehandelten, gerechten und dauerhaften Frieden.
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