Energieminister Dumitru Chisăliță hat sich auf europäischer Ebene für transparente Tarifregeln, Investitionen in die Infrastruktur und Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten vor dem Winter 2026–2027 ausgesprochen. Rumänien forderte, dass die gemeinsamen politischen Maßnahmen die Besonderheiten der nationalen Systeme sowie die Auswirkungen auf Bevölkerung, Industrie und öffentliche Haushalte berücksichtigen.
Rumänien plädierte für eine effiziente Nutzung der Netze, den Ausbau von Verbindungsleitungen und Speicherkapazitäten sowie die Diversifizierung der Versorgungswege. Der Minister forderte zudem eine Überarbeitung des europäischen Rahmens für die Energieversorgungssicherheit mit Schwerpunkt auf Klimarisiken und der Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur – vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit der Dürre in diesem Sommer.
In der Debatte über die Zeit nach 2030 sprach sich Chisăliță für Technologieoffenheit und die Anerkennung der Kernenergie sowie erneuerbarer Energiequellen als ergänzende Säulen aus. Rumänien forderte Finanzmittel für Netze, nukleare Kapazitäten, Speicher und emissionsarme Technologien sowie Energieeffizienzziele, die die industrielle Entwicklung nicht begrenzen.
Der Minister unterstrich außerdem die Bedeutung von Raffinerien für die Sicherung der Kraftstoffversorgung. Zugleich unterstützte Rumänien den Ausbau der Infrastruktur zur Abscheidung und Speicherung von CO₂, forderte jedoch, dass die Pflichten der Betreiber verhältnismäßig sind und durch europäische Finanzmittel unterstützt werden. Bukarest bekräftigte seine Unterstützung für die Republik Moldau und deren Integration in den europäischen Energiemarkt.
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