Die Regierung hat am Freitag ein Memorandum verabschiedet, mit dem sie einen Maßnahmenplan zur Angleichung der strategischen Nuklearprojekte Rumäniens an die europäischen Nachhaltigkeitsanforderungen übernimmt. Das Dokument betrifft unter anderem die sichere Entsorgung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle auf nationaler Ebene.
Eine der wichtigsten übernommenen Verpflichtungen ist die Inbetriebnahme eines tiefen geologischen Endlagers für hochradioaktive Abfälle bis 2050. Die nationale Strategie sieht derzeit das Jahr 2055 für dieses Ziel vor, wodurch eine fünfjährige Abweichung von den europäischen Anforderungen entsteht.
Mit dem genehmigten Zeitplan will die Regierung diese Abweichung beseitigen und Verzögerungen bei der Bewertung der Nuklearprojekte durch die Europäische Kommission vermeiden. Die Maßnahme ist für die Fortführung und Umsetzung der strategischen Investitionen in diesem Bereich relevant, darunter auch jene von Nuclearelectrica.
Die Regierung warnt, dass das Fehlen einer Verpflichtung und eines glaubwürdigen Plans zur Einhaltung der europäischen Frist die Genehmigung der Projekte verzögern und deren Zeitplan für Umsetzung und Inbetriebnahme beeinträchtigen könnte. Das Memorandum legt damit die Vorgehensweise für die langfristige und sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle fest.
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