Raluca Turcan, Abgeordnete der PNL, hat die Idee der Einführung einer progressiven Besteuerung vehement kritisiert und sie als "falsche Theorie" bezeichnet, die von politikern ohne Lösungen propagiert wird. In einem Facebook-Post betonte sie, dass die progressive Besteuerung die wirtschaftlichen Probleme Rumäniens nicht lösen würde, sondern das Land zu einem Modell zurückführen würde, das die Entwicklung stagnieren ließ und die Steuerhinterziehung begünstigte. Turcan erinnerte daran, dass Rumänien bis 2005 ein progressives Steuersystem hatte, als der einheitliche Steuersatz eingeführt wurde, was zu einem Anstieg der Staatseinnahmen und zur Anwerbung von Investoren führte. Sie argumentierte, dass die progressive Besteuerung zu einer florierenden Schattenwirtschaft und zu Schwarzarbeit geführt habe, die die Arbeitnehmer betroffen habe. Turcan forderte, sich auf die Bekämpfung von Steuerbetrug zu konzentrieren, der Rumänien jährlich Dutzende von Milliarden Lei kostet, und betonte die Notwendigkeit, die niedrigen Steuern und strukturelle Reformen in der öffentlichen Verwaltung aufrechtzuerhalten, anstatt die Steuern zu erhöhen. Ihre Aussagen kommen im Kontext der jüngsten Debatten über die progressive Besteuerung, die von einem Teil des politischen Spektrums als Lösung für Ungleichheiten und zur Erhöhung der Staatseinnahmen unterstützt wird.
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