Die PSD schlägt vor, ab dem kommenden Schuljahr verpflichtende Schuluniformen im voruniversitären Bildungswesen einzuführen. Der sozialdemokratische Senator Daniel Zamfir erklärt, die Maßnahme würde die materiellen Unterschiede zwischen den Schülern verringern und Mobbing im Zusammenhang mit der Kleidung eindämmen.
Nach Angaben der Initiatoren soll die Uniform nicht an allen Schulen identisch sein. Jede Bildungseinrichtung würde gemeinsam mit den Eltern, den Schülern und dem Lehrerkollegium ihr eigenes Modell festlegen.
Daniel Zamfir erklärte am Dienstag im Parlamentspalast, die Schule müsse den Schwerpunkt auf die Fähigkeiten und Leistungen der Schüler legen und nicht auf die finanziellen Möglichkeiten ihrer Familie. Der Senator sagte, die Uniform solle ein Symbol der Zugehörigkeit und des Stolzes auf die Schule sein und keine Form von Zwang.
Der Vorschlag kommt im Kontext der Debatten im Bildungsausschuss. Zamfir kritisierte die Reaktionen einiger Ausschussmitglieder und erklärte, die Diskussionen seien in ein „politisches Zirkusstück“ verwandelt worden. Der Gesetzentwurf soll im parlamentarischen Verfahren geprüft werden, bevor er möglicherweise verabschiedet wird.
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