Das Außenministerium warnt, dass die serbischen Gütertransporteure beabsichtigen, ab Montag, dem 14. September 2026, um 00.00 Uhr, an allen Grenzübergängen zur Europäischen Union einen Protest zu organisieren. Die Aktion soll auf unbestimmte Zeit stattfinden und auch die Grenzübergänge zwischen Serbien und Rumänien beeinträchtigen.
Nach Angaben des Außenministeriums werden die Ein-, Aus- und Durchreise von Gütertransportfahrzeugen über die betroffenen Übergänge nicht möglich sein. In Rumänien werden die Übergänge Srpska Crnja–Jimbolia und Vatin–Stamora Moravița im Kreis Timiș, Đerdap–Porțile de Fier 1 im Kreis Mehedinți sowie Kaluderovo–Naidăș im Kreis Caraș-Severin genannt.
Der Protest wird auch weitere Grenzübergänge Serbiens zu EU-Mitgliedstaaten beeinträchtigen, darunter Batrovci, Šid, Horgoš, Kelebija, Bački Breg, Gradina, Vrška Čuka und Merdare. Außerdem könnte das intermodale Terminal des Hafens Novi Sad beeinträchtigt werden.
Das Außenministerium empfiehlt Rumänen, die sich in Serbien aufhalten, das Land durchqueren oder beabsichtigen, nach Serbien oder von dort zu reisen, die betroffenen Gebiete zu meiden, ihre Reisen umzuplanen oder alternative Routen zu wählen.
Reisenden wird empfohlen, die Verkehrslage fortlaufend zu überprüfen, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und über ausreichende Vorräte an Kraftstoff, Wasser und Lebensmitteln zu verfügen.
Weitere Informationen sind bei der Botschaft Rumäniens in Belgrad und auf den offiziellen Seiten des Außenministeriums erhältlich.
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