Professor Răzvan Rughiniș von der Politehnischen Universität Bukarest warnt vor den Risiken, die durch Technologie entstehen, insbesondere im Kontext des Verkaufs persönlicher Daten.
Er kritisiert die Aussagen von Sam Altman, dem CEO von OpenAI, der den Energieverbrauch der künstlichen Intelligenz mit dem eines Menschen vergleicht, und hält dies für eine Vereinfachung im eigenen Interesse.
Rughiniș betont, dass die Gesellschaft die Technologieführer mit den Konsequenzen ihres Handelns konfrontieren muss. Er erwähnt, dass europäische Regelungen wie der 'AI Act' entscheidend sind, um persönliche Daten zu schützen, im Gegensatz zu den Praktiken in den USA, wo Unternehmen die Daten der Nutzer ohne Einschränkungen verkaufen.
Der Professor bringt den Skandal um Uber zur Sprache, der die Routen von Krebspatienten an Pharmaunternehmen verkauft hat, um zu wissen, wer Krebs hat, und betont, dass solche Praktiken in Europa nicht akzeptabel sind.
Rughiniș ermutigt die Bürger, sich ihrer Rechte in Bezug auf persönliche Daten bewusster zu werden und die verfügbaren Schutzmöglichkeiten zu nutzen.
Gleichzeitig nannte der Professor das Beispiel Dänemarks, das 2005 Tablets in Schulen einführte, und kritisierte die unkritische Annahme von Technologie.
„Heute wurden sie aus den Schulen zurückgezogen, weil nach 20 Jahren Studien die Schlussfolgerung gezogen wurde, dass essentielle kognitive Fähigkeiten nicht durch diese Interaktion mit einem Tablet entwickelt werden, wie es beim Schreiben der Fall ist. Das Schreiben ist ein Training für das Denken und fördert eine kognitive Entwicklung, die die digitale Umgebung nicht bietet.“
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