Präsident Nicușor Dan erklärte am Dienstag, dass Rumänien alle Informationen über den Kauf der Pfizer-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2, der vor vier bis fünf Jahren durchgeführt wurde, öffentlich machen muss. Diese Forderung kommt im Kontext, dass Rumänien in erster Instanz den Prozess gegen Pfizer verloren hat und ein Gericht in Brüssel entschieden hat, dass die Regierung über 600 Millionen Euro für die bestellten, aber nicht bezahlten Impfstoffe zahlen muss.
Während seines Besuchs im Zentrum für große Verbrennungen in Timișoara betonte der Präsident die Bedeutung von Transparenz, um Fehlinformationen zu bekämpfen und die politischen Verantwortlichkeiten zu klären. Er appellierte an die Journalisten, die Informationen korrekt darzustellen und warnte vor den Risiken, die Verwirrung in der Bevölkerung zu perpetuieren. Dan kommentierte auch die rechtliche Situation der Impfstoffkäufe und erwähnte, dass über die Umwandlung der geschuldeten Summe in nützliche Produkte für das Gesundheitssystem verhandelt wird. Das Gericht in Brüssel verurteilte Rumänien und Polen, einen Restbetrag von 1,3 Milliarden Euro bzw. 600 Millionen Euro für die bei Pfizer/BioNTech bestellten COVID-Impfstoffe zu zahlen.
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