Das ungarische Unternehmen MOL hat den Beginn einer Reihe von Tests an der Adria-Ölpipeline angekündigt, mit dem Ziel, die Leistung und Nachhaltigkeit dieser unter variierenden Wetterbedingungen und auf lange Sicht zu bewerten. Die Tests werden etwa 10 Monate dauern und nicht nur die Kapazität der Pipeline, sondern auch die gesamte logistische Transportkette des Rohöls analysieren, einschließlich der Hafenfähigkeit und der Entladegeschwindigkeit. Obwohl die Raffinerie Slovnaft in Bratislava mit maximaler Kapazität arbeitet, hat die Raffinerie Donau eine begrenzte Kapazität, was die anfänglichen Tests beeinträchtigen wird. Ab 2023 wurde die jährliche Kapazität der Pipeline auf zwischen 11 und 15 Millionen Tonnen geschätzt, aber bis jetzt wurden nicht mehr als 2,2 Millionen Tonnen transportiert. Im Jahr 2027, nach der Auswertung der Tests, wird über die zukünftige betriebliche Nutzung der Pipeline entschieden. Außerdem erwartet MOL Klarstellungen von den kroatischen Behörden bezüglich der von Sanktionen ausgenommenen Transporte von russischem Rohöl.
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