Die Feuerwehr ist in den ersten acht Monaten des Jahres 2026, im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. August, zu 10.653 Vegetationsbränden ausgerückt, teilte das Generalinspektorat für Notfallsituationen mit. Das sind 4.066 Einsätze weniger als im gleichen Zeitraum 2025, als 14.719 Einsätze gemeldet wurden – ein Rückgang von etwa 28 %.
Auch die Zahl der Waldbrände ist zurückgegangen. In diesem Jahr rückte die Feuerwehr zu 436 Fällen aus, gegenüber 582 in den ersten acht Monaten 2025. Das entspricht einem Rückgang von etwa 25 %.
Das IGSU warnt jedoch, dass mehr als 10.000 Einsätze weiterhin eine besorgniserregende Bilanz darstellen. Das Risiko steigt bei hohen Temperaturen, Trockenheit und Wind, wenn ein zur Verbrennung trockener Vegetation entzündetes Feuer sich rasch auf Wälder, landwirtschaftliche Flächen, Anwesen oder bewohnte Gebiete ausbreiten kann.
Zur Verhütung von Bränden führt die Institution die landesweite Kampagne „ENTFACHE NICHT DIE GEFAHR! DAS VERBRENNEN TROCKENER VEGETATION IST VERBOTEN!“ durch. Das IGSU empfiehlt der Bevölkerung, auf das Verbrennen trockener Vegetation zu verzichten und Feuer nicht unbeaufsichtigt zu lassen.
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