Am Mittwoch, auf dem Victoriei-Platz, haben etwa 4.000 Lehrkräfte, Studenten und Schüler gegen die Sparmaßnahmen protestiert, die das Bildungssystem in Rumänien betreffen. Die Lehrerverbände haben gewarnt, dass sie ohne Dialog und ohne Annahme der Forderungen einen Generalstreik ausrufen werden. Laut einer Umfrage unterstützen die meisten Lehrkräfte diese Form des Protests.
Die Protestierenden kritisierten die Regierungsmaßnahmen, die die Gehälter und Arbeitsbedingungen betreffen, und forderten die Aufhebung des "Bolojan-Gesetzes" sowie die Rückkehr zur Lehrverpflichtung von 18 Stunden. Die Studenten forderten eine Erhöhung des Stipendienfonds und die Wiedereinführung des 90%-Rabattes für den Schienenverkehr. Außerdem wiesen die Gewerkschafter auf die Risiken der Schließung von Schulen hin, die zum Verlust von über 2.000 Stellen führen könnte. Der Protest war geprägt von Slogans und sichtbaren Botschaften auf Plakaten, die die tiefen Unzufriedenheiten im Bildungsbereich verdeutlichten.
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