Die Organisation „Save the Children“ hat berichtet, dass 31,8% der rumänischen Kinder unter 16 Jahren von materiellen Entbehrungen betroffen sind, ein Prozentsatz, der mehr als doppelt so hoch ist wie der Durchschnitt der Europäischen Union (13,6%). Die Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen ist am stärksten betroffen, und fast 47% der betroffenen Kinder nehmen nicht an schulischen Veranstaltungen oder Ausflügen teil. Zu den identifizierten Ursachen gehören unzureichende Investitionen in Kinder, fehlende Daten und Überwachung sowie mangelnde Vorhersehbarkeit der Mittel.
Die Organisation fordert die Behörden auf, systemische Maßnahmen zu ergreifen und die öffentlichen Mittel für Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit zu erhöhen. Außerdem ist ein mehrjähriger Plan erforderlich, um die Kinderarmut anzugehen, der soziale und bildungspolitische Maßnahmen integriert. Armut beeinträchtigt gravierend den Zugang der Kinder zu Bildung, und 58% der Familien mit Kindern in den Programmen der Organisation können die Bildungskosten ohne externe Unterstützung nicht decken. „Save the Children“ betont die Bedeutung integrierter Gemeinschaftsdienste und Partnerschaften mit Organisationen der Zivilgesellschaft, um gefährdete Kinder zu unterstützen.
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