Der ehemalige Präsident Traian Băsescu erklärte, dass Rumänien 72 Stunden lang einer russischen Invasion nicht standhalten könnte, und betonte die Notwendigkeit, dass europäische Staaten mehr in die Verteidigung investieren. In diesem Zusammenhang reagierte der Historiker Marius Diaconescu heftig und erklärte, dass Rumänien nach der Abschaffung der Wehrpflicht ohne eine klare Verteidigungsstrategie geblieben sei. Diaconescu ist der Ansicht, dass Băsescus Entscheidungen zur aktuellen Verwundbarkeit des Landes an der östlichen NATO-Front beigetragen haben, und beschuldigte ihn, zu sehr auf die Unterstützung der westlichen Verbündeten gesetzt zu haben, ohne ausreichend in die rumänische Armee zu investieren. Er betonte, dass die Botschaft „die Amerikaner verteidigen“ während der Amtszeiten von Băsescu propagiert wurde, was zu einer schwachen militärischen Position Rumäniens führte. Außerdem erklärte Diaconescu, dass Rumänien in den Verhandlungen mit Russland „irrelevant“ geworden sei und kritisierte das mangelnde Handeln des ehemaligen Präsidenten zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten. Băsescu räumte ein, dass der Mangel an militärischer Ausrüstung und die unzureichende Finanzierung der Armee große Probleme darstellen, betonte jedoch die Bedeutung der Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten und die Zusammenarbeit mit den europäischen Verbündeten.
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