Eine Frau aus dem Kreis Iași wurde für 30 Tage unter Hausarrest gestellt, nachdem sie angeblich versucht hatte, eine Minderjährige, die mutmaßlich Opfer in einem Vergewaltigungsverfahren ist, davon zu überzeugen, ihre Aussagen zurückzuziehen. Gegen die Frau wird wegen Beeinflussung von Aussagen ermittelt.
Die Taten sollen sich zwischen dem 28. Juli und dem 14. August 2026 ereignet haben. Nach Angaben der Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft beim Gericht Hârlău soll die Angeklagte der Minderjährigen vor Ort mehr als 1.500 Lei angeboten und ihr 10.000 Euro sowie ein Auto versprochen haben.
Im Gegenzug hätte das Mädchen eine authentische notarielle Erklärung abgeben und der Staatsanwaltschaft eine handschriftliche Erklärung schicken sollen, in der sie eine Version darlegt, die die mutmaßlichen Vergewaltiger entlasten sollte. Im Verfahren wegen Vergewaltigung waren die Verdächtigen bereits festgenommen worden und befanden sich in Untersuchungshaft.
Der Staatsanwalt beantragte, die Frau für 30 Tage in Untersuchungshaft zu nehmen, doch der Richter für Rechte und Freiheiten am Gericht Hârlău ordnete Hausarrest an. Die Staatsanwaltschaft focht die Entscheidung an, und die Maßnahme wird nun vom zuständigen Gericht geprüft.
Quellen
Neueste Nachrichten
09:15
09:05
09:00
08:49
08:42
Mehr Nachrichten ansehen