Über 60 % der Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren in Rumänien lebten im Jahr 2025 laut den neuesten Eurostat-Daten in überbelegten Haushalten. Rumänien weist mit 60,4 % die höchste Rate in der Europäischen Union auf und liegt damit deutlich über dem EU-Durchschnitt von 26,9 %.
Auf unser Land folgen Lettland mit 54,9 % und Bulgarien mit 52,8 %. Am anderen Ende der Skala liegen Zypern mit 3,5 %, Irland mit 7,4 % und Malta mit 7,7 %.
In Rumänien beträgt der Unterschied zwischen der Überbelegungsquote unter Jugendlichen und der Quote für die Gesamtbevölkerung 20 Prozentpunkte: 60,4 % gegenüber 40,4 %. Ähnliche Unterschiede wurden in Bulgarien und Griechenland gemeldet.
Auf EU-Ebene sind Jugendliche stärker dem Wohnen in überbelegten Räumen ausgesetzt als die Gesamtbevölkerung, für die die Quote bei 16,8 % liegt. Das Phänomen nimmt mit dem Alter ab: von 30,1 % bei den 15- bis 19-Jährigen auf 21,8 % in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen.
Die Eurostat-Daten zeigen außerdem, dass junge Rumänen das Elternhaus im Durchschnitt im Alter von 28 Jahren verlassen. Soziologen führen diese Situation auf begrenzte finanzielle Mittel und die Instabilität auf dem Arbeitsmarkt zurück.
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