Dragoș Pîslaru hat schwerwiegende Anschuldigungen erhoben und behauptet, dass es einen vorgefassten Plan zur Zerschlagung der Nationalen Liberalen Partei (PNL) und deren Angliederung an die PSD gegeben habe.
Laut Pîslaru zielte die Strategie darauf ab, die liberale Führung zu isolieren und eine abtrünnige Fraktion aus der PNL zu gewinnen, um die notwendigen Stimmen im Parlament für eine neue Exekutive zu sichern. Er erwähnte, dass der Präsident Rumäniens in diesen Plan involviert gewesen sein soll, wobei Nicușor Dan genutzt wurde, um die politischen Veränderungen zu legitimieren.
Pîslaru erklärte, dass das eigentliche Ziel des Misstrauensantrags nicht nur der Regierungswechsel war, sondern auch die Absetzung des Premierministers Ilie Bolojan. Außerdem betonte er, dass Adrian Veștea auf dieses Szenario vorbereitet gewesen sei. Pîslaru ist der Ansicht, dass dieser Schritt äußerst schädlich für die Stabilität Rumäniens war.
In einem anderen Zusammenhang kommentierte Ilie Bolojan, dass Sorin Grindeanu darauf abziele, Premierminister zu werden, um die Interessen bestimmter Bürgermeister und staatlicher Unternehmen im Kontext einer möglichen Regierungsrotation zu schützen. Das Bukarester Gericht hat vorläufig die Auswirkungen eines Beschlusses der PNL zur Organisation des Außerordentlichen Kongresses ausgesetzt, und die Partei hat angekündigt, dass sie die Entscheidung vor Gericht anfechten wird.
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