Die Stadtverwaltung von Bukarest hat am Freitag die Streichung des Programms „Muttergutschein“ angekündigt, das der Unterstützung schwangerer Frauen gewidmet ist, und beruft sich dabei auf die haushaltspolitische Verantwortung.
Die Entscheidung wurde vom Generalrat getroffen und basiert auf der Tatsache, dass die pränatalen medizinischen Dienstleistungen bereits durch das nationale System der sozialen Krankenversicherung abgedeckt sind. Somit hatte das kommunale Programm begonnen, bereits abgedeckte Dienstleistungen zu finanzieren. Durch die Aufhebung dieses Programms schätzt die Verwaltung Einsparungen von bis zu 100 Millionen Lei, da das Programm einen jährlichen Haushaltsaufwand von etwa 25 Millionen Lei erforderte.
Die Stadtverwaltung betont, dass die eingesparten Mittel in die Modernisierung der Krankenhäuser und Entbindungsheime in Bukarest umgeleitet werden, insbesondere in die Neonatologie-Abteilungen, wo dringender Investitionsbedarf besteht.
Diese Maßnahme wird nicht als Rückgang des Interesses an der Gesundheit von Müttern und Kindern angesehen, sondern als Priorisierung der Ressourcen in der Gesundheitsinfrastruktur.
Das Programm „Muttergutschein“ wurde 2018 eingeführt und bot schwangeren Frauen in der Hauptstadt eine Unterstützung von 2000 Lei.
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