Im Kreis Dolj hat das Schuljahr 2024-2025 einen alarmierenden Anstieg der Fälle von Gewalt in Schulen mit 446 gemeldeten Vorfällen gebracht, verglichen mit 64 im Zeitraum 2021-2022. Davon fanden 249 im ländlichen Raum und 197 im städtischen Raum statt. Die häufigsten Formen von Gewalt waren leichte Fälle unter Schülern, einschließlich unerwünschter Berührungen, Spucke und Beleidigungen, insgesamt 314 Fälle. Außerdem wurden 35 Fälle von Mobbing und 32 Fälle von Körperverletzung registriert.
Die Direktorin des CJRAE Dolj, Mariana Pădureanu, betonte, dass die Pandemie zur Zunahme des Phänomens Cybermobbing beigetragen hat, aber die meisten der jetzt gemeldeten Fälle mit physischer Gewalt in Schulen verbunden sind. Obwohl die Statistiken eine geringe Anzahl von Fällen von Cybermobbing zeigen, wird geschätzt, dass die Realität schwerwiegender ist, da nicht alle Vorfälle gemeldet werden.
Die Ursachen der Gewalt sind komplex und umfassen wirtschaftliche, soziale und Umweltfaktoren, und das Fehlen von Zusammenarbeit seitens der Familien erschwert die Interventionen. Das CJRAE Dolj hat Programme zur Gewaltprävention implementiert, aber es ist notwendig, dass die gesamte Gemeinschaft sich engagiert, um das Problem anzugehen. Die Direktoren der Bildungseinrichtungen erkennen an, dass Gewalt ein ernstes Problem ist, betonen jedoch, dass in einigen Fällen die Situation unter Kontrolle ist, indem Konflikte durch Beratung und pädagogische Interventionen gemanagt werden.
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