Der Minister für Investitionen und europäische Projekte, Dragoș Pîslaru, hat bestätigt, dass die Europäische Staatsanwaltschaft die Beschaffung von elektrischen Schulbussen untersucht, die im Rahmen des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans (PNRR) durchgeführt wurden.
Die Ankündigung wurde auf Facebook gemacht, wo Pîslaru betonte, dass er die Europäische Staatsanwaltschaft wegen beobachteter Dysfunktionen im Beschaffungsprozess informiert hat. Laut dem Minister wurden dieselben Arten von Mikrobusen in verschiedenen Landkreisen zu variablen Preisen zwischen 99.000 und 263.000 Euro ohne technische Änderungen, die diese Unterschiede rechtfertigen würden, beschafft. Pîslaru äußerte die Hoffnung, dass die Untersuchung schnell durchgeführt wird und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Insgesamt gab es 74 Beschaffungen, die von 40 Landkreisen durchgeführt wurden, und ein Unternehmen aus Prahova hat einen erheblichen Anteil an den Lieferverträgen erhalten.
Journalisten hoben die Preisunterschiede hervor und wiesen darauf hin, dass die Mikrobusse in einigen Landkreisen zu viel höheren Preisen verkauft wurden als in anderen, was Verdacht auf den Einsatz von EU-Mitteln aufwirft.
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