Die Abgeordnete Diana Buzoianu wirft dem Nationalen Rat zur Bekämpfung von Diskriminierung (CNCD) vor, sich seit mehr als zwei Jahren nicht zu einer Beschwerde geäußert zu haben, die infolge der Äußerungen des Erzbischofs Teodosie über Frauen eingereicht wurde, die von ihren Ehemännern psychisch missbraucht werden. In einem Facebook-Post erklärt sie, dass die Institutionen Fälle, die Grundrechte und häusliche Gewalt betreffen, nicht verschleppen dürften.
Der Fall geht auf das Jahr 2024 zurück, als Erzbischof Teodosie Frauen, die sich in solchen Situationen befanden, angeblich aufgefordert haben soll, sich nicht scheiden zu lassen, sondern ihr „Kreuz zu tragen“. Buzoianu sagt, sie habe damals den CNCD eingeschaltet und darauf hingewiesen, dass Missbrauch nicht als Leid dargestellt werden dürfe, das Frauen gezwungen seien zu akzeptieren.
Die Parlamentarierin erklärt, sie habe kürzlich die erneute Prüfung der Beschwerde beantragt und die Institution sei verpflichtet, unabhängig von dessen Inhalt eine Antwort zu geben. Ihrer Ansicht nach vermittelt die Verzögerung seitens der Behörden den Opfern häuslicher Gewalt eine gefährliche Botschaft und erweckt den Eindruck, dass die Institutionen auf der Seite des Täters stehen.
„Ist es besser, Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs zu erstatten, weil Sie sich seit 2 Jahren weigern, zu einer eingereichten Beschwerde Stellung zu nehmen?“, fragte Buzoianu und warf dem CNCD vor, sich seit zwei Jahren zu dieser Angelegenheit nicht zu äußern.
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