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Ionuț Dumitru, der Berater des Premierministers Ilie Bolojan, erklärte, dass trotz der Reduzierung des Haushaltsdefizits im vergangenen Jahr der Druck auf die öffentliche Schulden weiterhin hoch bleibt. Die Erhöhung der Verteidigungsausgaben und die ineffiziente Nutzung der Steuereinnahmen tragen zur haushaltspolitischen Spannung bei. Rumänien verzeichnet den niedrigsten Anteil der Steuereinnahmen am BIP in Europa, mit nur 28 %, was die Fähigkeit zur Finanzierung sozialer Ausgaben beeinträchtigt.
Dumitru betonte, dass fast 90 % der Steuereinnahmen für die Gehälter der Staatsbediensteten und die soziale Unterstützung, insbesondere die Renten, aufgebraucht werden. Außerdem werden 3 % des BIP für Zinsen verwendet, was den fiskalischen Spielraum einschränkt. Geopolitische Druck und NATO-Verpflichtungen komplizieren die Situation zusätzlich und erfordern weitere Erhöhungen der Verteidigungsausgaben, was die fiskalische Konsolidierung noch schwieriger macht.
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