Der Oberste Rat zur Verteidigung des Landes, geleitet von Präsident Nicușor Dan, hat am Montag den Plan zur Ausstattung der rumänischen Armee für den Zeitraum 2027–2036 sowie ein Programm zur Transformation, Entwicklung und Ausstattung bis 2044 gebilligt. Die Entscheidungen wurden vor dem Hintergrund der Veränderungen im regionalen und globalen Sicherheitsumfeld sowie des Engagements Rumäniens getroffen, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen.
Der Plan für die nächsten zehn Jahre zielt darauf ab, die operativen Erfordernisse mit den verfügbaren finanziellen Ressourcen in Einklang zu bringen, und sieht die Stärkung der bestehenden Fähigkeiten sowie die Entwicklung neuer, flexibler, mobiler und nachhaltiger Fähigkeiten vor.
Rumänien hat sich verpflichtet, bis 2035 5 % des BIP für die Verteidigung und damit verbundene Ausgaben bereitzustellen: 3,5 % für die Verteidigung und 1,5 % für verwandte Bereiche.
Der CSAT billigte außerdem das Dokument zur Umsetzung des europäischen SAFE-Programms, das der Modernisierung der nationalen Verteidigungsindustrie und der Entwicklung der Produktion militärischer Systeme dient.
Der Rat analysierte zudem die Präsenz amerikanischer Truppen in Rumänien und den Stand des Dialogs über die Stärkung der militärischen Präsenz der USA an der Ostflanke. Die Truppenstärken und zusätzlichen Fähigkeiten wurden nicht bekannt gegeben. Eine interinstitutionelle Gruppe arbeitet an der Festlegung der Bedingungen für die logistische Unterstützung der amerikanischen Streitkräfte.
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