Der Ausschuss des Europarates zur Verhütung von Folter (CPT) hat in Straßburg den Jahresbericht für 2025 vorgestellt und dabei Bedenken hinsichtlich der Behandlung und der Haftbedingungen in Europa geäußert. Der Bericht enthält die Schlussfolgerungen eines Ad-hoc-Besuchs in Rumänien, wo anhaltende Probleme in den forensischen Psychiatrien identifiziert wurden. Der CPT betont, dass die Überbelegung der Gefängnisse zur Norm wird, was das System der Untersuchungshaft beeinträchtigt und Personen unmenschlichen Behandlungen aussetzt.
Es werden auch übermäßige Untersuchungshaftregime und prekäre Bedingungen in den Rückführungszentren für Ausländer gemeldet. In den psychiatrischen Krankenhäusern fand der CPT Beweise für Vernachlässigung und körperliche Misshandlungen, einschließlich des Einsatzes von Elektroschockwaffen. Rumänien hat die Europäische Konvention zur Verhütung von Folter 1994 ratifiziert, hat jedoch die automatische Veröffentlichung der Besuchsberichte nicht akzeptiert. Der CPT hat 2025 22 Besuche durchgeführt und 182 Haftstätten inspiziert.
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