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Der Arbeitgeberverband Concordia hat die von Ilie Bolojan geführte Regierung aufgefordert, den Mindestlohn bis 2026 auf dem aktuellen Niveau zu belassen und argumentiert, dass dies entscheidend für den Schutz der Arbeitsplätze und die Stabilisierung der Wirtschaft ist. Vertreter der Wirtschaft behaupten, dass sie keine neuen Kosten absorbieren können und dass eine Erhöhung des Mindestlohns die Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen negativ beeinflussen würde, was zusätzlichen Druck auf die Unternehmen erzeugen würde. Concordia betont, dass die Beibehaltung des Mindestlohns bei 4.050 Lei brutto Vorhersehbarkeit und Sicherheit für die Arbeitnehmer gewährleisten, die Inflation vermeiden und die informelle Wirtschaft begrenzen wird.
Die Gewerkschaften hingegen drohen mit Protesten und fordern eine Erhöhung des Mindestlohns auf 4.350 Lei brutto und beschuldigen die Regierung, die Interessen der Unternehmen auf Kosten der Arbeitnehmer zu verteidigen. Premierminister Bolojan hat angedeutet, dass Entscheidungen über Löhne und Renten bis 2027 verschoben werden könnten. In diesem Zusammenhang bereitet die Regierung eine Verordnung vor, die die Löhne und Renten für das Jahr 2026 einfrieren könnte, wobei nur die Steuerbefreiung für einen Teil des Mindestlohns beibehalten wird.
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