Das Nationale Cyberint-Zentrum (CNC) hat zwischen 2021 und 2026 1.304 Meldungen zu technischen, verfahrensbezogenen und menschlichen Schwachstellen an öffentliche Institutionen übermittelt, erklärte der Leiter der Einrichtung, Anton Rog, im Parlament. Die Enthüllung erfolgte während der Anhörungen zum Ransomware-Angriff, der am 14. Juli 2026 die ANCPI betraf und die Plattform e-Terra sowie Immobilientransaktionen fast einen Monat lang lahmlegte.
Laut CNC wurden kritische Schwachstellen bei der ANCPI bereits 2021 identifiziert und der Leitung der Institution, dem Entwicklungsministerium sowie dem damaligen Ministerpräsidenten gemeldet. Das SRI erhielt jedoch laut Rog keine offizielle Antwort von der Behörde.
Der Angriff wurde der Gruppe ByteToBreach zugeschrieben, die etwa 1.000 virtuelle Server gelöscht haben soll. Das DNSC stellte schwache und wiederverwendete Passwörter, nicht aktualisierte Systeme und zu großzügige Zugriffsregeln fest. Die Einrichtung erklärte, es gebe keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Datenbanken, und die Tätigkeit der ANCPI könnte in der folgenden Woche vollständig wieder aufgenommen werden.
Das DNSC übermittelte Benachrichtigungen an 2.400 Institutionen und wies auf mehr als 40.000 Schwachstellen hin.
Die Parlamentarier warnten, dass Dutzende oder sogar Hunderte öffentlicher Institutionen mit ähnlichen Situationen konfrontiert sein könnten.
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