Privathaushalte verursachen mehr als 40 % der in Rumänien verzeichneten Lebensmittelverschwendung. Dies geht aus Daten hervor, die die Nationale Behörde für Veterinärmedizin und Lebensmittelsicherheit (ANSVSA) am Dienstag anlässlich des Internationalen Tages des Bewusstseins für Lebensmittelverluste und -verschwendung vorgelegt hat.
Die Behörde betont, dass die Verringerung von Verlusten die Lebensmittelsicherheit nicht beeinträchtigen darf. Der Präsident der ANSVSA, Alexandru Bociu, erklärte, dass die veterinär- und lebensmittelrechtlichen Vorschriften entlang der gesamten Vertriebskette eingehalten werden müssen. Überschüssige Lebensmittel dürfen nur unter strengen hygienischen Bedingungen und unter Einhaltung der Kühlkette der menschlichen Ernährung zugeführt werden.
In Geschäften und Restaurants werden eine rasche Preissenkung für Produkte empfohlen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum näher rückt, die Spende überschüssiger Lebensmittel an Vereine und Tafeln, eine Anpassung der Portionsgrößen an die Nachfrage der Kunden sowie die Schulung des Personals.
Für Haushalte empfiehlt die ANSVSA, Mahlzeiten zu planen, vor dem Einkaufen die Vorräte zu überprüfen und das Prinzip „First in, first out“ anzuwenden. Der Kühlschrank sollte auf einer Temperatur zwischen 1 und 5 Grad Celsius gehalten werden. Lebensmittel, die nicht rechtzeitig verzehrt werden, können portioniert und eingefroren werden. Die Verschwendung lässt sich auch durch die Wahl geeigneter Portionsgrößen, die Verwendung von Resten und die Bitte um Verpackung zum Mitnehmen in Restaurants reduzieren.
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