AMEPIP bestätigte am Freitag, dem 11. September, dass sieben Mitarbeiterinnen Beschwerden wegen möglicher sexueller und psychischer Belästigung am Arbeitsplatz eingereicht haben, die einem Direktor der Institution zugeschrieben werden. Der Fall wird im Rahmen interner Untersuchungen geprüft, während die Vorwürfe auch den Strafverfolgungsbehörden in der Hauptstadt übermittelt wurden.
Eine der Mitarbeiterinnen, die um den Schutz ihrer Identität gebeten hat, erklärt, die Frauen seien wiederholt obszönen Verhaltensweisen und beruflichem Druck ausgesetzt gewesen. Nach Angaben von Știripesurse.ro wurden die Beschwerden an die Staatsanwaltschaft und die Generalinspektion der rumänischen Polizei weitergeleitet.
Die Leitung von AMEPIP bestätigte offiziell das Vorliegen der Beschwerden und teilte mit, dass die von der Sonderkommission zur Verhinderung von Belästigung durchgeführten Prüfungen abgeschlossen seien. Der Bericht wurde der Leitung übermittelt und wird derzeit geprüft; anschließend sollen die Schlussfolgerungen und Empfehlungen bewertet werden.
Parallel dazu führt die Disziplinarkommission ein eigenständiges Verwaltungsverfahren durch. Die Institution veröffentlichte weder den Namen der betroffenen Person noch gab sie Beweismittel oder Aussagen heraus und verwies dabei auf die Vertraulichkeit. AMEPIP betont, dass die Untersuchung nicht automatisch die Schuld feststellt, und erklärt, jede Form von Belästigung oder Diskriminierung abzulehnen.
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