Das Verteidigungsministerium hat drei Verträge mit dem Mechanischen Werk Sadu im Gesamtwert von 9,88 Millionen Lei unterzeichnet. Sie betreffen die Lieferung von Munition für die rumänische Armee sowie die Aufrechterhaltung des Fabrikbetriebs während der Modernisierung. Die Ankündigung machte Verteidigungsminister Radu Miruță am Dienstag.
Die Verträge entsprechen der Forderung der Beschäftigten des Werks, die für die Übergangszeit bis zum Start der europäischen Projekte Aufträge verlangt hatten. Nach Angaben des Ministers sichern die Vereinbarungen sowohl in Rumänien hergestellte Produkte zur Ausstattung der Armee als auch Beschäftigungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter des Mechanischen Werks Sadu.
Die Fabrik ist infolge der Entscheidungen des CSAT und des Parlaments in das europäische SAFE-Programm aufgenommen worden. Im Rahmen dieses Programms soll das Werk modernisiert werden und die Munition für das neue Sturmgewehr der rumänischen Soldaten produzieren.
Radu Miruță kündigte außerdem einen Vertrag mit dem US-amerikanischen Unternehmen USBL an, das auf dem Sadu-2-Gelände einen neuen Munitionstyp herstellen soll. Die Maßnahmen sind Teil des Plans zur Wiederbelebung von fünf strategischen Einheiten, darunter die Werft Mangalia, das Waffenwerk Cugir, Pirochim Victoria und das Industrieareal in Mediaș.
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