Das Haushaltsdefizit Rumäniens ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 auf 3,81 % des BIP gesunken, gegenüber 5,31 % im selben Zeitraum des Vorjahres. Dies geht aus dem vom Finanzministerium veröffentlichten Vollzug des konsolidierten Gesamthaushalts hervor. Nominal verringerte sich das Defizit um 24,17 Milliarden Lei auf 78,30 Milliarden Lei.
Im dritten Quartal belief sich das Defizit auf 37,27 Milliarden Lei beziehungsweise 1,81 % des BIP und lag damit 4,11 Milliarden Lei unter dem veranschlagten Niveau. Die Haushaltseinnahmen stiegen um 15,2 % auf 180,17 Milliarden Lei und übertrafen den Quartalsplan um 0,4 %. Die Einnahmen aus der Binnenwirtschaft legten um 10,3 % zu, während die Steuereinnahmen – vor allem dank der Mehrwertsteuer – um 12,4 % stiegen.
Die öffentlichen Investitionen erreichten im dritten Quartal 47,81 Milliarden Lei und lagen damit rund 15,6 Milliarden Lei über dem Wert des gleichen Zeitraums 2025. Nach neun Monaten beliefen sich die Investitionen auf insgesamt 107,77 Milliarden Lei; 65,6 % dieses Volumens wurden aus europäischen Mitteln finanziert. Die Zahlungen für europäische Projekte und den PNRR stiegen um 68,6 % auf 23,81 Milliarden Lei.
Die Gesamtausgaben erhöhten sich um 15 % auf 217,45 Milliarden Lei. Ausschlaggebend waren Investitionen, Zinszahlungen und die Zahlungen im Rahmen des SAFE-Instruments. Die Zinsausgaben beliefen sich im dritten Quartal auf 21,26 Milliarden Lei und lagen damit 44,5 % über dem Niveau von 2025.
Das Defizitziel von 6,2 % des BIP für 2026 wurde beibehalten. Seine Erreichung hängt jedoch vom Eingang der PNRR-Zuschüsse im Zusammenhang mit den Zahlungsanträgen 5 und 6 in Höhe von rund 4,23 Milliarden Euro ab. Das Finanzministerium warnt, dass diese Einnahmen bis zur Bestätigung der Meilensteine durch die Europäische Kommission einem Anpassungsrisiko unterliegen. Minister Alexandru Nazare sagt, dass das letzte Quartal entscheidend sein wird.
Context: deficitul României a scăzut treptat în 2026, după ce trimestrul II a fost cel mai slab din UEDupă ce Eurostat arăta că deficitul public trimestrial al României, ajustat sezonier, ajunsese la 9,2% din PIB în trimestrul II 2026 — cel mai ridicat nivel din Uniunea Europeană — Ministerul Finanțelor a comunicat ulterior o corecție. Astfel, în primele 7 luni din 2026 deficitul a coborât la 2,34% din PIB, iar în primele 8 luni la 2,89% din PIB, în paralel cu majorarea veniturilor și menținerea cheltuielilor într-un ritm mai redus.
În același timp, costurile de finanțare au rămas un punct sensibil: în primele 7 luni, cheltuielile cu dobânzile au depășit 40 miliarde lei, iar ministrul Alexandru Nazare a avertizat că, deși rezultatele sunt promițătoare, deficitul nu este „rezolvat” și rămâne necesară disciplina bugetară pentru a reduce presiunea asupra bugetului.