Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat ein Alarmzeichen bezüglich des hohen Niveaus der öffentlichen Schulden weltweit gesendet und fordert sowohl die entwickelten Länder als auch die Entwicklungsländer auf, ihre Defizite zu reduzieren und ihre Kapitalreserven zu stärken. Im neuesten Fiskalmonitor hebt der IWF hervor, dass die globale öffentliche Schuldenquote bis 2029 100 % des BIP überschreiten könnte, was den höchsten Stand seit 1948 erreichen würde. Der IWF-Beamte Vitor Gaspar erwähnte die Risiken einer chaotischen finanziellen Korrektur, angesichts der finanziellen Turbulenzen und der überbewerteten Märkte.
Er betonte auch die Bedeutung der Vorbereitung auf mögliche Finanzkrisen durch den Aufbau von Kapitalreserven. Die steigenden Kreditkosten und der Druck auf die Haushalte, verursacht durch geopolitische Spannungen und die Alterung der Bevölkerung, komplizieren die Situation weiter. Der IWF empfiehlt gezielte Maßnahmen in Bildung und Infrastruktur, um das Wirtschaftswachstum zu stimulieren, und schätzt, dass eine zusätzliche Mittelzuweisung in diesen Bereichen ein signifikantes BIP-Wachstum generieren könnte.
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