Die Internationale Energieagentur (IEA) hat angekündigt, dass die Ölpreise in den Sommermonaten weiter steigen könnten, aufgrund eines Rekordrückgangs der globalen Bestände infolge des Konflikts im Nahen Osten.
In ihrem monatlichen Bericht erwähnte die IEA einen Rückgang des globalen Ölangebots um 1,8 Millionen Barrel pro Tag im April, was die Gesamtverluste seit Beginn des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran auf 12,8 Millionen Barrel pro Tag anhebt. Der Brent-Ölpreis liegt bei etwa 107 Dollar pro Barrel, während das amerikanische WTI-Öl 101 Dollar pro Barrel überschreitet.
Die IEA schätzt einen Rückgang des weltweiten Ölverbrauchs um etwa 420.000 Barrel pro Tag bis Ende 2026, was insbesondere die petrochemischen und die Luftfahrtsektoren betrifft. Auch die Morgan Stanley Bank prognostiziert zusätzliche Verluste von einer Milliarde Barrel im Jahr 2026, aufgrund der Zeit, die benötigt wird, um die Ölfelder wieder in Betrieb zu nehmen und die Raffinerien zu reparieren.
Trotz des Rückgangs der Nachfrage wird der Ölmarkt bis Ende des Jahres im Defizit bleiben, und OPEC+ hat moderate Produktionssteigerungen angekündigt, um die Auswirkungen der Krise zu begrenzen.
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