Die Europäische Kommission hat beschlossen, 21,5 Millionen Euro für Landwirte in Bulgarien, Estland und Ungarn bereitzustellen, die im Jahr 2025 aufgrund ungünstiger Wetterereignisse und Naturkatastrophen erhebliche wirtschaftliche Verluste erlitten haben.
Bulgarien wird 7,4 Millionen Euro erhalten, Estland 3,3 Millionen Euro und Ungarn 10,8 Millionen Euro, wobei die Beträge durch nationale Finanzierung um bis zu 200 % erhöht werden können. In Bulgarien haben schwere Dürre und Hitzewellen die Produktion von Sonnenblumen und Mais beeinträchtigt, während Estland mit Frühjahrsfrösten und einer kalten Wachstumsperiode konfrontiert war, die verschiedene Kulturen betroffen haben. Ungarn litt unter extremer Hitze und Wassermangel, was zu erheblichem Hitzestress für die Pflanzen führte. Die nationalen Behörden sind verpflichtet, die Hilfen bis zum 30. September 2026 zu verteilen und die Kommission über die Kriterien für die Gewährung der Hilfen und die Maßnahmen zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen zu informieren.
Die Mittel stammen aus der Agrarreserve der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) 2023-2027, die jährlich bis zu 450 Millionen Euro für die Bewältigung von Marktstörungen bereitstellen kann.
Der europäische Landwirtschaftskommissar Christophe Hansen betonte die Bedeutung der Unterstützung für die von den Klimaveränderungen betroffenen landwirtschaftlichen Gemeinschaften.
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