Die Ölpreise verzeichneten am Mittwoch einen signifikanten Anstieg, wobei der Preis für Brent-Öl auf 92,15 Dollar pro Barrel und das amerikanische West Texas Intermediate auf 87,37 Dollar pro Barrel stieg.
Dieser Anstieg wurde durch jüngste Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormuz verursacht, die die Gesamtzahl der angegriffenen Schiffe auf 14 erhöhten. Der Schiffsverkehr in diesem strategischen Gebiet wurde stark beeinträchtigt, was die Ölexporte blockierte und zu den höchsten Preisen seit 2022 führte. Trotz der Pläne der Internationalen Energieagentur, 400 Millionen Barrel aus den strategischen Reserven freizugeben, um die Preise zu dämpfen, warnen Analysten, dass diese Menge die Versorgungsverluste im Falle eines verlängerten Konflikts nicht ausgleichen wird.
Auch die Bestände an Rohöl in den USA sind gestiegen, aber die Preise steigen weiterhin aufgrund von Versorgungsängsten. Das Unternehmen ADNOC aus Abu Dhabi hat die Raffinerie Ruwais nach einem Drohnenangriff gestoppt, und Saudi-Arabien sowie andere Länder in der Region haben die Produktion reduziert.
Wood Mackenzie schätzt, dass der Krieg die Öllieferungen um etwa 15 Millionen Barrel pro Tag reduziert, was den Ölpreis auf bis zu 150 Dollar pro Barrel treiben könnte.
Selbst eine schnelle Lösung des Konflikts könnte die Energiemärkte kurzfristig beeinträchtigen.
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