Die chinesische Regierung hat beschlossen, Vermögen aus Offshore-Trusts zu besteuern, indem sie eine Steuer von 20 % auf alle Phasen ihres Bestehens erhebt, beginnend am 24. Juli. Diese Maßnahme hat Panik unter den reichen Chinesen ausgelöst, die nun bis zum 22. Oktober Zeit haben, um ihre steuerlichen Verpflichtungen zu erklären und zu begleichen. Offshore-Trusts, die von den wohlhabendsten genutzt werden, um Vermögenswerte außerhalb des Landes zu halten, sind von dieser Entscheidung betroffen, und Anwälte sowie Berater sehen sich einer Flut von Anfragen von Kunden gegenüber.
Es wird geschätzt, dass die durch diese Strukturen in Hongkong verwalteten Vermögenswerte 667 Milliarden Dollar erreicht haben. In dem Kontext, in dem die chinesischen Behörden nach neuen Einnahmequellen suchen, zielt diese Steuer auf das Vermögen ab, das von chinesischen Staatsbürgern im Ausland gehalten wird. Die Auswirkungen auf die Finanzmärkte werden erwartet, und viele Investoren könnten gezwungen sein, Vermögenswerte zu verkaufen, um die Steuern zu zahlen. Experten warnen, dass die Einhaltung der neuen Vorschriften eine Herausforderung darstellen wird, angesichts der Komplexität der Bewertung von Vermögen und steuerlichen Verpflichtungen.
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