Die Arbeitslosenquote in Rumänien ist im zweiten Quartal 2026 auf 6,8 % gestiegen. Das entspricht einem Anstieg um 0,3 Prozentpunkte gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres, wie aus den am Montag, dem 14. September, vom Nationalen Statistikamt (INS) veröffentlichten Daten hervorgeht. Die Entwicklung deutet auf eine Verschlechterung der Lage auf dem Arbeitsmarkt hin, insbesondere für junge Menschen und Personen in ländlichen Gebieten.
Die Erwerbsbevölkerung Rumäniens umfasste 8,229 Millionen Menschen. Davon waren 7,671 Millionen erwerbstätig und 558.100 arbeitslos. Die Beschäftigungsquote der Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren stieg leicht auf 62,7 %, also um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Quartal.
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen bleiben erheblich. Die Beschäftigungsquote lag bei den Männern bei 70,9 % und bei den Frauen bei 54,3 %. In den Städten erreichte sie 69 %, gegenüber 56,1 % in den ländlichen Gebieten.
Am schwierigsten ist die Lage bei den 15- bis 24-Jährigen. Die Arbeitslosenquote stieg auf 29,9 %, wobei sie bei den Männern 27,9 % und bei den Frauen 32,9 % betrug. In den ländlichen Gebieten lag der Wert bei 31,8 %, gegenüber 27,1 % in den Städten. Gleichzeitig sank die Beschäftigungsquote der Jugendlichen von 18,7 % im zweiten Quartal 2025 auf 15,3 % im gleichen Zeitraum 2026.
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