Rumänien hat das Amt des Generaldirektors des Südosteuropäischen Zentrums für Strafverfolgung (SELEC) am letzten Amtstag von Cătălin Predoiu im Innenministerium übernommen. Mădălina-Sorina Vlangăr wurde am Mittwoch bei der in Bukarest abgehaltenen Sitzung des SELEC-Rates bereits im ersten Wahlgang gewählt. Sie setzte sich dabei gegen Vertreter Serbiens und Albaniens durch.
Predoiu gab die Nachricht auf Facebook bekannt. Der ehemalige Minister bezeichnete das Ergebnis als Erfolg für das Innenministerium, an dem fast ein Jahr gearbeitet worden sei, und erklärte, die Wahl sei ein Vertrauensvotum für die von Rumänien vorgeschlagene Vision zur Zukunft der Organisation.
SELEC hat seinen Sitz in der rumänischen Hauptstadt und gilt als die einzige Organisation in Südosteuropa, die regionale operative Maßnahmen gegen grenzüberschreitende Kriminalität durchführt. Der Institution gehören elf Staaten an: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Mazedonien, die Republik Moldau, Montenegro, Serbien, Rumänien, Ungarn und die Türkei.
Predoiu dankte den Kollegen im Ministerium, die die Kandidatur vorbereitet hatten, und wünschte Mădălina Vlangăr viel Erfolg. Am selben Tag übernahm Marian Neacșu das Amt des Innenministers im Rahmen einer Amtsübergabezeremonie am Sitz der Institution.
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