Der PNL-Europaabgeordnete Rareș Bogdan kritisierte am Dienstag in der Sendung „Ai Aflat!“ von Gândul die Annäherung der Partei an die USR, die vom liberalen Parteichef Ilie Bolojan unterstützt wird. Er erklärte, dass diese Ausrichtung die konservative und traditionalistische Wählerschaft der PNL entfremde und die Chancen der Partei verringere, ein bedeutendes Wahlergebnis zu erzielen.
„Ich glaube, jeder Tag, an dem Ilie Bolojan weiterhin im Palast in Modrogan bleibt und die Partei in die Nähe der USR führt, ist ein verlorener Tag für die liberale Wählerschaft und für Rumänien. Ich glaube, dass er die Chancen schmälert, dass dieses Bündnis, das er oder die PNL aufbauen möchte, mehr als ein Fünftel aller zur Wahl erschienenen Menschen auf sich vereint“, erklärte Bogdan.
In seiner Argumentation sagte Rareș Bogdan, dass die rumänische Wählerschaft nicht mit jener in westlichen Städten wie Amsterdam oder Berlin verglichen werden könne. Er erklärte, dass die USR nicht repräsentativ für die rumänischen Traditionen und für die Wählerschaft sei, die der Orthodoxen Kirche, der nationalen Geschichte und konservativen Werten nahesteht.
Der Europaabgeordnete beschuldigte Ilie Bolojan außerdem, amerikanische Investitionen in Rumänien blockiert und zur Erhöhung der Steuerlast beigetragen zu haben. Diese Aussagen wurden in den vorgelegten Informationen nicht durch Einzelheiten zu den angeführten Projekten oder Verträgen untermauert. Die Differenzen spiegeln die Spannungen innerhalb der PNL hinsichtlich der Ausrichtung der Partei und des Verhältnisses zur USR wider.
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