Ministerpräsident Luca Niculescu traf sich am Mittwoch im Victoria-Palast mit Vertretern der Nationalen Union der Kreisräte Rumäniens, um über den Haushaltsdruck, die Verwaltungsreform und freiwillige Zusammenschlüsse zu beraten. An dem Treffen nahmen Vorsitzende von Kreisräten sowie mehrere Regierungsmitglieder teil.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Probleme der Kreisverwaltungen, insbesondere die Finanzierung sozialer Dienste, der Krankenhäuser und der Kreisstraßen sowie die Fertigstellung von Projekten mit nahenden Fristen. Der Ministerpräsident kündigte an, dass diese dringenden Anliegen in der Haushaltsanpassung und im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr berücksichtigt werden müssen.
Auf der Tagesordnung standen außerdem die Vorbereitungen auf die kalte Jahreszeit, die Sicherstellung der Energieversorgung für Bevölkerung und Wirtschaft sowie Maßnahmen zur Unterstützung schutzbedürftiger Menschen. Niculescu betonte die Notwendigkeit eines berechenbaren Verhältnisses zwischen Regierung und Kommunalverwaltung.
Der Ministerpräsident erklärte, dass die territorial-administrative Reform, klarere Regeln für die Kommunalfinanzen und freiwillige Zusammenschlüsse Teil des Regierungsprogramms sind. Ziel sei es, öffentliche Mittel effizienter einzusetzen, Investitionen zu schützen und durch den Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) sowie Kohäsionsfonds finanzierte Projekte zu beschleunigen. Niculescu erklärte, die Kommunalverwaltung könne bei der Umsetzung der Reformen zu einem verlässlichen Partner der Regierung werden.
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