Der designierte Premierminister Luca Niculescu erklärte am Donnerstag, er habe seitens der UDMR Gesprächsbereitschaft für die Suche nach einer Lösung für die Regierungsbildung und zur Entschärfung der politischen und wirtschaftlichen Krise festgestellt. Die Erklärung gab er nach dem Treffen mit dem UDMR-Vorsitzenden Kelemen Hunor und Vertretern der Partei im Rahmen der Konsultationen zur Bildung der neuen Regierung ab.
Die Gespräche betrafen das Regierungsprogramm und Prioritäten wie Gesundheit, Landwirtschaft, lokale Verwaltung und den Abbau sozialer Ungleichheiten. Niculescu erklärte, das Treffen sei „sehr gut“ gewesen, und zeigte sich nach dem ersten Dialogtag mit PSD, PNL und UDMR optimistisch.
Der designierte Premierminister erklärte, dass mehrere Regierungsmodelle geprüft würden: ein politisches Kabinett, ein technokratisches Kabinett oder eine hybride Variante aus politischen Ministern und Technokraten. Er betonte, dass die Gespräche noch andauerten und die Entscheidung über die Zusammensetzung des künftigen Kabinetts später getroffen werde.
Auf die Frage, ob er sein Mandat niederlegen würde, falls er keine parlamentarische Mehrheit erhielte, sagte Niculescu, er werde die Lage im Verlauf der weiteren Verhandlungen prüfen. Er fügte hinzu, dass alle konsultierten Parteien die Einhaltung der von Rumänien eingegangenen fiskal- und wirtschaftspolitischen Verpflichtungen für notwendig hielten.
Die Gespräche mit AUR und S.O.S. România stehen vorerst nicht auf der Tagesordnung. Der designierte Premierminister verwies dabei auf die Haltung der AUR, die angekündigt hat, die vorgeschlagene Regierung nicht zu unterstützen.
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