Premierminister Ilie Bolojan erklärt, dass die Eurostat-Daten, wonach das Gesamtdefizit Rumäniens, "berechnet nach der europäischen Methodik und das alle Ausgaben und Verpflichtungen des Staates umfasst", von 9,3 % im Jahr 2024 auf 7,9 % im Jahr 2025 gesenkt wurde, zeigen, dass die Richtung korrekt ist.
"Das Gesamtdefizit Rumäniens, berechnet nach der europäischen Methodik und das alle Ausgaben und Verpflichtungen des Staates umfasst, ist laut den von Eurostat veröffentlichten Daten von 9,3 % im Jahr 2024 auf 7,9 % im Jahr 2025 gesenkt worden. Dieser wichtige Rückgang resultierte aus den Maßnahmen, die in der zweiten Hälfte des letzten Jahres zur Reduzierung der Ausgaben und zur Erhöhung der Einnahmen ergriffen wurden, aber auch aus der Nutzung europäischer Mittel und der Anpassung der Investitionen aus dem PNRR.
Die Reduzierung des Defizits ist kein Selbstzweck, sondern ein notwendiger Schritt, um die Finanzen des Landes auf gesunde Grundlagen zu stellen. Seit vielen Jahren gibt Rumänien mehr aus, als es sich leisten kann, und die Schulden sind konstant gestiegen. In diesem Jahr belaufen sich die Zinsen für vergangene Kredite auf etwa 60 Milliarden Lei, was den Kosten einer Autobahn wie der Autobahn Moldawiens entspricht. Dieses Modell konnte nicht weitergeführt werden. Jetzt beginnen wir, diese Richtung zu ändern und die Kontrolle über die Wirtschaft zurückzugewinnen.
Jeder Prozentpunkt, der vom Defizit reduziert wird, was etwa 20 Milliarden Lei entspricht, bedeutet weniger Geld, das für Zinsen gezahlt wird, und mehr Geld für Entwicklung, Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen. Je schneller die Korrektur erfolgt, desto schneller kann ein gesundes Wirtschaftswachstum beginnen, und dies wird sich im Lebensstandard zeigen. Gleichzeitig können die Kreditkosten für Rumänien sinken.
Es ist eine schwierige Zeit, in der die Anstrengungen auf die gesamte Gesellschaft verteilt sind. Ich danke allen für ihre Geduld und ihr Opfer. Die Eurostat-Daten zeigen, dass die Richtung korrekt ist. Die Wirtschaft stabilisiert sich, ohne Druck auf die zukünftigen Generationen auszuüben. Es wäre eine Schande, zu dem zurückzukehren, wo wir angefangen haben", sagte Ilie Bolojan am Mittwochabend in einem Facebook-Post.
Quellen
Neueste Nachrichten
23:58
22:56
22:51
22:43
22:28
Mehr Nachrichten ansehen