Ministerpräsident Ilie Bolojan traf sich am Mittwoch in Bukarest mit den Botschaftern der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und dem Vertreter der Europäischen Kommission, um über die wirtschaftliche Lage Rumäniens, die Energiesicherheit und die Risiken in der Schwarzmeerregion zu sprechen.
Der Regierungschef stellte die Maßnahmen vor, die zur Ausbalancierung des Haushalts und zur Behebung der strukturellen Defizite der Wirtschaft ergriffen wurden. Nach Angaben der Regierung zielen die Reformen darauf ab, die Wirtschaft zu stärken und das Vertrauen der Geschäftswelt zu erhöhen. Bolojan betonte, dass ihre Fortsetzung angesichts des komplizierten internationalen Kontextes notwendig sei.
Ein weiteres zentrales Thema war die Energiesicherheit und die Aufrechterhaltung erschwinglicher Preise für die Bevölkerung. Der Ministerpräsident bekräftigte die Bedeutung der Zugehörigkeit Rumäniens zur Europäischen Union, die er als eine der wichtigsten Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte bezeichnete.
„Die Zugehörigkeit Rumäniens zur Europäischen Union ist eine der wichtigsten Errungenschaften der vergangenen 35 Jahre. Die Tatsache, dass wir zur europäischen Familie gehören, ist ein großer Gewinn für Rumänien, und ich bin zuversichtlich, dass diese Richtung beibehalten wird“, erklärte Ilie Bolojan.
Die Gespräche befassten sich auch mit der Verschlechterung der Sicherheitslage im Schwarzen Meer, unter anderem nach den jüngsten Angriffen auf Handelsschiffe in den ausschließlichen Wirtschaftszonen Rumäniens und Bulgariens. Bolojan erklärte, dass Rumänien bereit sei, enger mit Bulgarien und der Türkei zusammenzuarbeiten, um die Schifffahrt zu schützen. Ebenfalls angesprochen wurden hybride Bedrohungen und Desinformationskampagnen.
Der Ministerpräsident dankte den europäischen Partnern für die Zusammenarbeit und den Verbündeten für ihre militärische Präsenz in Rumänien, die als wichtig für die Sicherheit der Ostflanke der NATO angesehen wird.
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