Der Leiter des Nationalen Museumskomplexes „Moldova“ Iași, Alexandru Chituță, kündigt Bemühungen an, ein 1887 vom österreichischen Künstler Hans Makart geschaffenes Gemälde in das Museum „Mihail Kogălniceanu“ zu bringen. Das Werk soll Teil der Sammlung des Politikers Mihail Kogălniceanu gewesen sein und könnte im Rahmen einer ihm gewidmeten Ausstellung gezeigt werden.
Alexandru Chituță zufolge soll sich das Gemälde in Kogălniceanus Sammlung befunden haben, höchstwahrscheinlich in Bukarest, bevor es in Deutschland über ein bedeutendes Auktionshaus verkauft wurde. Später soll das Gemälde in den Besitz Adolf Hitlers gelangt sein, der es einem Freund geschenkt haben soll. Der Museumsleiter erklärt, es gebe ein Foto, auf dem Hitler vor dem Werk zu sehen sei, während Informationen zu dessen Provenienz in den Unterlagen der Pinakothek in München aufgeführt seien.
Die Vertreter des Museumskomplexes „Moldova“ prüfen die Möglichkeit, das Werk auszuleihen und im Gedenkhaus in Iași auszustellen. Nach Ansicht des Museumsleiters würde dies zum Ansehen des Museums beitragen und die Geschichte der Sammlung Mihail Kogălniceanus wieder in das öffentliche Bewusstsein rücken. Chituță betont, dass der Weg des Gemäldes von der Sammlung des rumänischen Politikers bis zu Hitler ihm einen besonderen historischen Wert verleihe.
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